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1.FC Mühlhausen

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Gelungene Winterfeier - Bericht von Rudi Kramer


15.01.2018

Rückblick auf ein sportlich und kameradschaftlich erfolgreiches Jubiläumsjahr
Winterfeier des 1. FC Mühlhausen im Bürgerhaus / Rückblick, Ehrungen und bunte Unterhaltung
Mühlhausen – rka – Alle Jahre wieder trifft sich die Fußballerfamilie des 1. FC Mühlhausen zu Beginn des neuen Jahres bei der Winterfeier im Bürgerhaus zum geselligen Beisammensein. Dabei geht es allerdings um mehr: Gilt es doch, Rückschau zu halten auf die gesellschaftlichen und sportlichen Ziele, Dank zu sagen an Aktive, Betreuer und Ehrenamtliche, die Kameradschaft zu pflegen und sich zu neuen Zielen aufzumachen. Musikalisch begrüßt wurden die Besucher durch den Sängerbundchor „New Generation“ unter der Leitung von Konrad Knopf mit „Marmor, Stein und Eisen bricht“, „You ´ve got a friend“ und „Live ist life“. „Wir haben in sportlicher und kameradschaftlicher Hinsicht ein sehr erfolgreiches, interessantes und anstrengendes Jahr 2017 erlebt“, so der 1. Vorsitzende Hans-Josef Hotz in seinem Rückblick. Inzwischen habe sich das „Aushängeschild des FC“, die erste Mannschaft, in der Landesliga Rhein-Neckar im Mittelfeld etabliert, die zweite Mannschaft in Spielgemeinschaft mit Rettigheim habe den Aufstieg in die B-Klasse geschafft. Viel dazu beigetragen habe ein „harmonisches Wollen“ aller Spieler und ein gutes Trainergespann im Seniorenbereich mit Sachar Theres, Steffen Kretz, Konrad Rachel, Michael Holzmann, Christian Kretz und Herrmann Brunda sowie dem Spielausschuss unter Bernd Kretz.
Der Vorsitzende rief alle Spieler dazu auf, auch weiterhin so „begeisterungsfähigen Fußball“ zu spielen. Mit berechtigtem Stolz blickte Hans-Josef Hotz auf das 90-jährige Jubiläum des Vereins zurück. In den neun Jahrzehnten seines Bestehens habe sich der Verein vom einfachen Fußballclub zu einem modernen, breit aufgestellten Sportverein weiterentwickelt, der ganzheitlich für die Sportler, insbesondere für die Jugend da sein will. In diesem Zusammenhang wies er auf die gesellschaftspolitische Aufgabe des Sports hin, der neben der sportlichen Betätigung einen „gewaltpräventiven Charakter“ habe. Stolz ist der FC auch auf die Zahlen im Jugendbereich: 160 Kinder und Jugendliche von den Bambinis bis zur A-Jugend werden unter der Führung von Jürgen Schneider und Paul Klose von ehrenamtlichen Betreuern ausgebildet.
Hier sei man „auf einem sehr guten Weg“ und habe mit der Kooperation Schule, Gemeinde und Verein und der Zusammenarbeit mit „Anpfiff fürs Leben“ wichtige Helfer in der Jugendarbeit. „Hilfestellung und Orientierung“ wolle man den Jugendlichen anbieten, und das nicht nur im Bereich des Sports, sondern auch auf schulischem, beruflichen und sozialen Gebiet. „Das ist eine einmalige Sache“, so Hotz. „Wir leben Inklusion“ stellte der Vorsitzende mit Blick auf die Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Wiesloch fest. Ein besonderer Dank ging an den Koordinator dieser Aktion, Mathias Stang. Weiter fortgeführt wurde auch das Projekt „Gemeinsam sind wir stark“ zusammen mit der Gemeinde und der Kraichgauschule. Hier erhalten 50 Schülerinnen und Schüler neben dem Fußball Fördermaßnahmen in verschiedenen Fächern. Federführend arbeiten hier Rudolf und Bernd Kretz sowie Mathias Stang.
Neben dem Sportbetrieb gab es umfangreiche, gesellschaftliche Aktivitäten wie die Winterwanderung, Winterfeier, Beteiligung am Faschingsumzug, an der Kerwe, am Adventsmarkt, am „Tag des Sports“ und beim Sepp-Herberger-Tag mit 80 Jugendmannschaften. Um alle diese Aktivitäten zu organisieren und durchzuführen, mussten nach den Worten von Hans-Josef Hotz „viele Rädchen ineinandergreifen“. Im Kernbereich, dem sportlichen Teil waren dies: Spielausschuss, Trainer, Jugendbetreuer, Platzwart, Platzkassierer, Stadionsprecher, Pressewart, Verantwortliche für die Homepage. „Die Harmonie der Vereingemeinschaft ist intakt“, so Hotz. Dies gelte auch für den gesellschaftlichen Bereich, wo der Festausschuss wertvolle Arbeit geleistet habe. Ein großes Lob gab es schließlich für die „Superzuschauer“, den Fanclub des FC, den „13. Mann auf dem Platz“.
Auch der Co-Vorsitzenden Karl Klein hatte viel Freude an dem, was sein Verein im Jubiläumsjahr geleistet hatte. Für 2018 allerdings habe man im sportlichen Bereich noch weitergehende Ziele. So gelte es, die Infrastruktur und die Trainingsbedingungen weiter zu verbessern. Ein besonderer Dank ging an Dietmar Pfähler, den Vorsitzenden von „Anpfiff ins Leben“ für die tiefe Verbundenheit zum FC und die damit verbundene „stattliche Förderung der Jugendarbeit“. Im Rahmen der Ehrungen wurde Walter Rachel für seine aktive und helfende Mitarbeit und seine 50-jährige Treue zum Verein zum Ehrenmitglied ernannt. Roland Meidner, der sich viele Jahre als Torwart und später als versierter Handwerker eingebracht hatte, wurde zusammen mit seiner Frau Gabi mit einem Präsent bedacht. Für langjährige Treue wurden geehrt: Helmut Pfauser (60 Jahre), Konrad Rachel (40 Jahre), Nikolai Frank, Florian Neidig, Marius Seiferling (25 Jahre)
Für die Seniorenmannschaften blickten Julian Obländer und Daniel Becker auf ein ereignisreiches Jahr mit „Höhen und Tiefen“ zurück. Im Pokalwettbewerb habe die 1. Mannschaft gezeigt, was in ihr steckt, im Kampf um die Punkte in der Landesliga gebe es noch „Luft nach oben“. In beeindruckender Manier habe die 2. Mannschaft den Aufstieg in die B-Klasse geschafft. Alle Helferinnen und Helfer vor und hinter den Kulissen wurden mit Geschenken bedacht. In seinem Grußwort lobte Bürgermeister Jens Spanberger die enge Zusammenarbeit von FC und Gemeinde, wodurch man „viel bewegt“ habe. Gerade in der Jugendarbeit leiste der Verein Vorbildliches, weil der Blick nicht nur auf den sportlichen Bereich, sondern auf die Festigung der Gesamtpersönlichkeit ziele. Deshalb ging der Scheck des Bürgermeisters auch an die Jugendabteilung.
Sehr spannend und abwechslungsreich war das Unterhaltungsprogramm. So glänzte die Tanzgarde der TGL unter der Regie von Nina Fessler mit einem akrobatischen Gardetanz, der den Fußballern des FC auf Aufwärmprogramm für die Rückrunde dienen könnte. Beim zweiten Auftritt schwebten die Tänzerinnen als Zombies, als ruhelose Geister, über die Bühne. Einer der Klassiker der Zauberkunst ist der Trick mit den drei Seilen. Dietmar Pfähler, eher bekannt als Vorsitzender von „Anpfiff ins Leben“ präsentierte sich hier als Zauberkünstler. Drei Seile, ein ganz kurzes, ein mittleres und ein langes werden unter den prüfenden Blicken der Zuschauer gleich lang. Ein magischer Hauch genügt, und der Spuk ist vorüber. Die drei Seile sind wieder unterschiedlich lang.
Wie vielseitig und unterhaltsam ein Trainingslager im Winter in Ischgl oder Mallorca sein kann, demonstrierten Trainer und Spieler auf humorvolle Weise, moderiert von Marius Brenzinger. Um Fitness zu bolzen, geht es morgens, mittags und abends in den Wald. Doch dann erreicht die Stimmung im Trainingslager einen Höhepunkt, als die Trainer gegen die Mannschaft antreten, um über Kopfhörer die Titel von Songs und ihre Interpreten zu erraten. Beim Bilderrätsel „Wer bin ich“, galt es, hinter verschwommenen Bildern Persönlichkeiten des Vereins zu erkennen. Schließlich stand noch ein Torwandschießen mit einem WM-Ball auf dem Programm. Als dann der „Tiroler Tanz“ ohne konditionelle Probleme über die Bühne gegangen war, wusste man: Das Trainingslager war zwar anstrengend, aber für die Rückrunde ist man bestens gerüstet.



 Blick in den gut gefüllten Saal



Die geehrten Jubilare mit den FC-Vorsitzenden Hans-Josef Hotz, Karl Klein und Paul Fuchs, sowie Herrn Pfähler vom Verein "Anpfiff ins Leben" und Bürgermeister Jens Spanberger.



Das Ehepaar Pfähler zwischen Hans-Josef Hotz und Karl Klein.



Die Spieler und Trainer vor ihrem Auftritt.




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